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Das Dutzend ist voll! Am bewährten Termin, dem Staatsfeiertag am 26. Oktober, fand unter der Leitung der beiden oberösterreichischen Pferdekenner Wolfgang Stürzlinger und Christian Großholzner das Freispring-Championat für österreichische Warmblutpferde statt.

 

 

 

 

Die Resonanz war nicht nur was das Teilnehmerfeld betrifft sehr gut, sondern wurde auch mit großem Publikumsinteresse bestätigt. Der Katalog wurde in die bekannten Kategorien getrennt und so traten die drei Altersgruppen der zwei-, drei- und vierjährigen Pferde gegeneinander an. Auch in Sachen Besetzung der zweiköpfigen Jury blieb man der bewährten Linie treu und lud neben dem erfahrenen Richter – dieses Jahr führte Josef Weishaupt fachkundig durchs Programm – auch einen aktiven Reiter ein. Heuer konnte die aktuelle Nummer eins von Österreich, Stefanie Bistan, gewonnen werden, die ja mit ihren Top-Ergebnissen bei der WM in Frankreich für Aufsehen sorgte.

 

 

 

Triple für Cissé

Zum ersten Mal seit Bestehen des Championats gelang es einem aufstrebenden Youngster, dreimal in Folge als Sieger hervorzugehen. In der Szene hatte sich der schicke vierjährige Schimmel Cissé (Z. & B.: Christian Großholzner, Bad Hall) schon längst einen bekannten Namen gemacht. Kein Wunder, denn in Sachen Technik, Vermögen und Leistungsbereitschaft lässt der Clinton II-Nachkomme kaum noch Wünsche offen.

Erstmalig im Rahmen des Championats vertreten war zur Freude der Veranstalter das Gestüt Lassergut aus Unterach, das sich bei den vierjährigen Pferden mit Chantilly de Lassergut den Reservesieg und mit Hermes de Lassergut Platz drei sicherte.


4-jährige : 1.Platz für Cissé, n.Clinton II
Z/B.: Christian Großholzner, Bad Hall
(c) Fotoagentur Dill


4-jährige : 2.Platz für Chantilly de Lassergut, n. Baloubet du Rouet
Z/B.: Lassergut Farms, Attersee
(c) Fotoagentur Dill

 

Tageshöchstnote für Apollo

Aus der Zucht von Christian Rainer (Maria Alm) stammt der Sieger der dreijährigen Pferde, der mit 27,2 Punkten die Tageshöchstnote erhielt. Der Sohn des Acodetto I-Ferro-Coriander, der auf den Namen Apollo hört, gefiel im Gesamten schon sehr gut, war konzentriert auf die anstehenden Aufgaben und beeindruckte mit einer bemerkenswerten Basküle. Richter und Publikum waren sich einig: ein hochinteressantes Sportpferd. Abermals Clinton II zum Vater hatte der zweitplatzierte Clooney (Z. & B.: Walter Leitl, Altheim), der auf dieselbe Mutter zurückgeht wie die international hocherfolgreiche Kuba 2 v. Landor S. Gleichmäßig und vorsichtig springend zeigte sich der Hengst Carnuntum (Z.: Karl Auer, Stössing; B.: Nadine Borovicka, Gschwandt) v. Cantoblanco-C-Indoctro, der Platz drei holte.


3-jährige : 1.Platz für Apollo, n. Acodetto I
Z/B.: Christian Rainer, Maria Alm
(c) Fotoagentur Dill


Siegerehrung 3-jährige Pferde mit Hauptsponsor Fixkraft
(c) Fotoagentur Dill


3-jährige : 2.Platz für Clooney, n. Clinton II
Z/B.: Walter Leitl, Altheim
(c) Fotoagentur Dill

 

Captain Fire-Tochter vorne

Das Beurteilen bei den Jüngsten im Bunde war für die beiden Richter nicht sehr einfach, da sich der Ausbildungsstand der zweijährigen Pferde etwas unterschiedlich gestaltete. Zum Sieger kürte sich die von Josef Ratzinger (Roßbach) gezüchtete Nizza (B.: Andrea Genböck, Altheim). Die Tochter des Captain Fire-Alcatraz-Landgraf I war schon sehr weit in der Entwicklung, was auch Josef Weishaupt resümieren ließ: „Hier wird es uns einfach gemacht, dreimal die Note 9,0 zu vergeben.“ Sie war mit Sicherheit das beste Pferd in ihrer Altersklasse. Reservesieg und Platz ging an den Stall Kazda mit La Contes K  und Simply The Best K.


2-jährige : 1.Platz für Nizza, n. Captain Fire
B.: Andrea Genböck, Altheim
(c) Fotoagentur Dill

 

Die Veranstalter zogen zufrieden Bilanz: „Dank des gesamten Teams und der freiwilligen Helfer und nicht zuletzt auch dank des Hauptsponsors Fixkraft ist es uns auch heuer wieder gelungen, eine schöne Veranstaltung auf die Beine zu stellen. Andreas Pallisch sorgte mit seiner Mannschaft für reibungslose Vorführungen. Josef Weishaupt kommentierte mit viel Know-How das Programm. Er hatte vor allem bei den vierjährigen Pferden was Höhe und Breite der Sprünge betrifft die Anforderungen ausgereizt, aber die Pferde machten super mit und es gab keine schlechten Bilder zu sehen. Wir konnten also sehr zufrieden Bilanz ziehen und freuen uns auf 2015 mit dem bewährten Termin am 26. Oktober.“

 

Den kompletten Bericht finden Sie in der kommenden Ausgabe des Züchterforums.

 

 

 

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