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TOP-NEWS aus der Welt

des Pferdesports

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190526 SeeburgerSchranzDas Reitsportzentrum Lassee wurde mit dem dreitägigen CSN-B von 24. bis 26. Mai Schauplatz einer Vielzahl niederösterreichischer Cupentscheidungen. Abgerundet wurde das umfangreiche Programm von einer breiten Palette am Rahmenbewerben. Der austragende Verein kann nicht nur auf eine gelungene Veranstaltung, sondern auch auf etliche sportliche Erfolge zurückblicken. 

 

Mehr als 30 ReiterInnen, darunter bekannte Namen wie Anton Martin Bauer, Nina Brand, Barbara Belousek oder Lokalmatador Christian Schranz hatten ihre Nennung für den Hauptbewerb des dreitägigen Springturniers abgegeben. Die Standardspringprüfung führte über einen Parcours mit Hindernishöhen von 1,35 m. Nur vier der an den Start gegangenen Paare kamen ohne Zeit- und Springfehler ins Ziel, die besten neun wurden platziert. Wohl niemand konnte ahnen, dass das Publikum in Lassee mit dem dritten Teilnehmer bereits den Sieger zu sehen bekommen sollte. Moritz Domaingo betrat mit der in Württemberg gezogenen Stute Cotes de Nuit den Parcours. Das Duo blieb fehlerfrei und stellte mit 67,38 Sekunden eine Richtmarke auf, die bis zuletzt ungeschlagen bleiben sollte. Ausgerechnet Domaingo selbst war es, der seiner Bestmarke am nächsten kam. Mit dem zweiten an den Start gebrachten Pferd, dem Fuchswallach Casper’s Son CH blieb er erneut fehlerfrei und stellte die zweitbeste Zeit auf. An dem Doppelsieg konnte auch Hausherr Christian Schranz nichts mehr ändern, der als vorletzter Starter mit der Irischen Stute Cyders einen Angriff auf den Führenden wagte. Er blieb ebenfalls fehlerfrei, musste sich mit 73,71 Sekunden aber seinem Kontrahenten geschlagen geben und wurde Dritter. Ebenfalls ohne Springfehler geblieben war Nina Brand, die mit ihren beiden selbstgezogenen Pferden Lady Calme P und Calmeo P auf den Rängen vier und fünf landete, sowie Alfred Stöger, der mit Kash VH Exelhof Z einen Strafpunkt für Zeitüberschreitung kassierte und sich auf dem sechsten Endrang platzierte. 

190526 DomaingoJörg Domaingo gewann den sonntägigen Hauptbewerb. Foto: © www.HORSIC.com

190526 SchranzHausherr Christian Schranz erritt mit Cyders ein Top-Drei-Ergebnis. Foto: © www.HORSIC.com

Schuster und Lube triumphieren in Schöller Cup

Bereits am Freitag ging der niederösterreichische Cup-Reigen - insgesamt standen fünf unterschiedliche Cups auf dem Programm  - mit einem der traditionsreichsten niederösterreichischen Springcups in die erste Runde. Seit vielen Jahren zählt der von Vera Schöller unterstütze Schöller Cup zum Fixpunkt des niederösterreichischen Springkalenders. Der erste Umlauf wurde auch in diesem Jahr im gewohnten Modus einer Stilspringprüfung ausgetragen – denn neben fehlerfreiem Reiten war in diesem Cup der Klasse L seit jeher die Harmonie zwischen Reiter und Pferd ein Erfolgskriterium. Im ersten Stelldichein ritt Michelle Schuster vom Team Wasserberg zu der Traumwertnote von 8,40 und damit zum Sieg. Ihr gelang die schöne Runde gemeinsam mit Holsteinerwallach Hollenstein. Die zweitbeste Bewertung ging an Stefanie Steiner und Amadeus, die für das Riders Team Freudenau an den Start gingen. Auch sie waren mit der Wertnote 8,00 sehr gut unterwegs. Mit jeweils der Wertnote 7,60 mussten sich Steiners Teamkollegin Marie-Celeste Lube auf Hornett und Georgine Liechtenstein mit Catango M vom Reitclub St. Patrick den dritten Rang teilen. Im am Sonntag ausgetragenen zweiten Umlauf standen Fehler und Zeit im Vordergrund. Nur zwei Reiterinnen, nämlich Schuster und Lube, gelang es, den selektiven 1,20 m hohen Parcours fehlerfrei zu bewältigen. Mit 62,70 stellte Marie-Celeste Lube mit ihrem flinken Hornett die eindeutige Siegeszeit auf. Sie hängte die Gewinnerin des Freitags, die nach 73,24 Sekunden die Ziellinie überritt, um rund elf Sekunden ab. Der dritte Rang ging dieses Mal an Xenia Beck von der Vienna Horsesport Association. Sie hatte den Hengst Verdi Star gesattelt und blieb zwar ohne Springfehler, kassierte allerdings 1,75 Strafpunkte für Zeitüberschreitung. 

190526 LubeMarie-Celeste Lube war in beiden Bewerben des Schöller-Cups ganz vorne mit dabei. Foto: © www.HORSIC.com

Lassee trumpft in Königshofer Vereinscup auf

Der Königshofer Vereinscup lockt jährlich Dutzende ReiterInnen auf’s Turnier und lässt in der sonst oft als Einzelsport verschrieenen Reitszene wahres Teamgefühl aufkommen. Denn die TeilnehmerInnen dreier unterschiedlicher Leistungsklassen sammeln hier fleißig Punkte für den eigenen Verein. In den beiden Bewerben über 0,95 m kam es zu einem regen Wechsel an der Spitze. In beiden Teilbewerben blieben einige Reiter-Pferd-Paare fehlerfrei, weshalb es nicht nur um genaues Reiten, sondern auch um die schnellste Linie ging. Diese Mischung gelang im ersten Teilbewerb Marlene Lugbauer vom RC St. Pölten Hart am besten. Sie pilotierte ihren Bayerischen Wallach Carnival Sensation mit über sieben Sekunden Vorsprung auf die Zweitplatzierte über die Ziellinie und blieb als Einzige unter 60 Sekunden. Mit einem fehlerfreien Ritt in 66,05 Sekunden sprang Christina Breitwieser mit Diavolo JW auf den zweiten Platz. Die Reiterin des RSV Lassee setzte sich damit knapp gegen die drittplatzierte Marie Luise Allan und Nicholson JL vom Reit- und Fahrclub Bad Fischau-Brunn durch. Im zweiten Teilbewerb dieser Leistungsklasse am Sonntag wurden die Karten neu gemischt. Lediglich Allan konnte ihre Vortagesleistung wiederholen und lieferte erneut eine schnelle fehlerfreie Runde ab. Sie musste sich knapp Sophia Billeth und Cosmos vom Reitstall Neunteufel Meierhof geschlagen geben und wurde Zweite. Rang drei ging wiederum an den ansässigen Verein. Dieses Mal gelang Michael Kilga mit Calimero HZK der Sprung auf das Podest. 

190526 VereinscupDas siegreiche Team Stössing. Lassee wurde gesamt Dritter. Foto: © www.HORSIC.com

Auch in den beiden Teilbewerben über 1,05 m sollte es nur einer Reiterin gelingen, an beiden Tagen ganz vorne mitzumischen. Silvia Schön blieb mit Quintano an beiden Tagen fehlerfrei. Am Samstag landete sie auf dem zweiten Rang und verhinderte damit einen Doppelsieg des RSV Lassee. Denn auch Lisa-Maria Körber und Michael Kilga blieben mit Farina und Calimero HZK fehlerfrei, wählten eine geschickte Linie und durften sich unter dem Applaus ihrer Teamkollegen über die Ränge eins und drei freuen. Am Sonntag musste sich Schön dann Julia Vidmar mit Campino Royal (Reitklub Stössing) und Jutta Ondracek-Ubl mit Ravenna T (RC St. Patrick) geschlagen geben. 

In den Teilbewerben über 1,15 m lieferten sich die ReiterInnen des Reitklub Stössing sowie des gastgebenden Reitsportverein Lassee einen harten Schlagabtausch. Die Cup-erfahrene Julia Hinterhofer ließ sich mit ihrer souveränen Stute Miami an beiden Tagen den Sieg nicht nehmen. Die Reiterin des RK Stössing blieb beide Male fehlerfrei und traf die ideale Linie für die Bestzeit. Am Samstag mischte auch ihr Teamkollege Alfred Fischer mit Chaccoletta Blue vorne mit. Er musste sich um vier Zehntelsekunden der für Lassee reitenden Sarah-Laetitia Erdelyi mit Happy Mood geschlagen geben und wurde Dritter. Am Sonntag waren die übrigen Podestplätze hinter Hinterhofer rein mit Lassee-Amazonen besetzt. Hausherrin Lisa Schranz gelang mit Lacrima von Kükenmoor eine souveräne Runde, die ihr den zweiten Platz einbrachte. Teamkollegin Natalie Magyer wurde mit Corona Dritte. 

190516 SchranzLisaSammelten wertvolle Punkte für Lassee: Lisa Schranz...

190526 Magyer... und Natalie Magyer. Fotos: © www.HORSIC.com

Gelungener Auftakt von EQUIVA Einsteiger Trophy

Bereits am Samstag gastierte auch die EQUIVA Einsteiger Trophy, die über eine Höhe von 1,05 m führt, in Lassee und ging damit in die erste von insgesamt drei Cuprunden in dieser Saison. Der Auftakt-Sieg ging mit einer Wertnote von 7,70 an die aus Bad Fischau-Brunn angereiste Alyssa Scheile mit Grand Galaxy. Komplettiert wurde das Podest von Maria Wolflehner auf Wickie und Isabella Hamberger mit Clooney. Die ersten Fünf erhielten EQUIVA-Gutscheine im Gesamtwert von € 500,-.

190526 EQUIVADie EQUIVA Einsteiger Trophy ging in Lassee in ihre erste Runde. Foto: © www.HORSIC.com

Reischl gewinnt 2. ERREPLUS-Cupstation

Im ERREPLUS-Cup, in dem im Finale als Hauptpreis um einen nagelneuen Sattel geritten wird, blieb es in dem zahlenmäßig stark besetzten Starterfeld lange spannend. Als 24. Starterin knackte Kira Hörl mit Quintango mit einer fehlerfreien Runde in 63,28 Sekunden die bisherige Bestmarke von Nicole Etl und Lady Lordana. Eine Marke, an der sich viele nachfolgende Starterpaare die Zähne ausbissen. Je länger der Bewerb dauerte, umso sicherer wurden es gewiss für einige, dass dies der Siegesritt gewesen sein könnte. Wäre nicht Hermann Reischl gewesen. Der Reiter vom Team Wasserberg ging mit Startnummer 34 ins Rennen, blieb mit Warmblutwallach Bidens ebenfalls fehlerfrei und schaffte es, die Zeit von Hörl noch einmal zu unterbieten. Er freute sich damit über eine Siegerdecke und eine gute Ausgangslage für das Cup-Finale Ende Juli in Mistelbach. 

190526 ERREPLUSDie Top-Drei der ERREPLUS Amateurtrophy. Foto: © www.HORSIC.com

190526 Erreplus2Sieger Hermann Reischl mit Sponsor Günter Keglovits. Foto: © www.HORSIC.com

Volles Wagnis in Pegus Risikospringcup

Kira Hörl unterstrich am Sonntagnachmittag in der Pegus Risikospringprüfung noch einmal ihre derzeitige Topform. Sie und ihr Quintender-Nachkomme Quintango holten in dieser Risikospringprüfung der Klasse L nicht nur die vollen 15 Punkte, sondern gingen einmal mehr in Führung. Doch auch dieses Mal mussten sie sich einem schnelleren Paar geschlagen geben. Noah Domaingo, der in diesem Bewerb zwei Pferde gesattelt hatte, stellte mit Routinier Well Done die uneinholbare Bestzeit auf. Andrea Reither wurde mit Cassis Royal und ebenfalls 15 Punkten Dritte. Das Turnier in Lassee war die erste von zwei Vorrunden des Pegus Risikospringcups, der im August in Amstetten in seine finale Runde geht. Es wird eine Gesamtdotation von rund € 3.000,- in Form von Gutscheinen ausgeschüttet. 

190526 PegusDie Top-Drei....

190526 Pegus2

sowie der Sieger des Pegus Risikospringcup Noah Domaingo. Foto: © www.HORSIC.com

 

Prominente Gesichter in Klasse LM

Das Reitsportzentrum Lassee stellt für viele nationale Reitgrößen eine beliebte Station im Turnierkalender dar. Das spiegelte sich auch im Ergebnis des LM-Bewerbs am Sonntag wieder. Sehr zur Freude des veranstaltenden Vereins ging ein weiterer Sieg auf das Konto des Reitsportvereins Lassee. Castro de la Bryere, der im Jahr 2016 zum besten in Österreich gezogenen Springpferd gekürt wurde, machte seinem Titel alle Ehre. Geritten von Sabine Seeburger-Schranz blieb der schicke Castor-Nachkomme in der Standardspringprüfung über 1,25 m fehlerfrei und trug seine Reiterin mit Bestzeit zum Sieg. Hinter dem siegreichen Paar reihten sich die international erfahrene Nina Brand mit Schimmelwallach Casinio P und Walter Schellenbauer mit Fleur de Nuit auf den Rängen zwei und drei ein. 

190526 SeeburgerSchranzGastgeberin Sabine Seeburger-Schranz sprang im LM-Bewerb zum Sieg. Foto: © www.HORSIC.com

Weitere Tagessieger

Insgesamt acht Bewerbe mit 13 Abteilungen kamen am Finaltag des CSN-B zur Austragung. Neben den bisher erwähnten SiegerInnen führten am Sonntag Marlene Schultz mit FTR Indira (Sonderspringprüfung 95 cm, 2. Abteilung), Anna Breuer vom RSV Lassee mit La morfina (Sonderspringprüfung 95 cm, 3. Abteilung), Saskia Albiez mit Clinton (Standardspringprüfung 105 cm, 1. Abteilung), Vera Secombe mit Chaplin (Standardspringprüfung 105 cm, 2. Abteilung), Peter Brauneis mit Krümel Z (Standardspringprüfung 115 cm, 2. Abteilung) sowie Beate Schwarz mit Calkoja und Nina Brand mit Casinio P (beide Standardspringprüfung 120 cm) die Ehrenrunden an. 

Einstimmung auf hochkarätiges Saisonhighlight

Das Reitsportzentrum Lassee schließt nach diesem Cup-reichen CSN-B nur für kurze Zeit die Pforten. Denn bereits am Donnerstag geht es mit einem CSN-A* CSN-B CSNP-A hochkarätig weiter. Im Rahmen des viertägigen Turniers wird Lassee mit der 2. Runde des Casino Grand Prix zur großen Bühne des nationalen Springsports. Auch der GPS U25 Springcup, der 2. Happy Horse Pony Grand Prix, der 2. Helden-Nachwuchscup sowie der 2. Fixkraft Amateurspringcup gastieren in Niederösterreich. 

-> Sämtliche Ergebnisse CSN-B Lassee 

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