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TOP-NEWS aus der Welt

des Pferdesports

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Besuch LR Max Hiegelsberger Fixkraft 12 2018 klFixkraft verpackt jährlich etwa 15.000 Tonnen Futtermittel in Säcke für etwa 5000 Kunden. „Noch vor zehn Jahren erwarteten wir, auf Grund des Strukturwandels in der Landwirtschaft, einen Rückgang der Nachfrage bei Futtersäcken - das Gegenteil ist eingetreten“ stellt Fixkraft-GF Rupert Bauinger fest.

 

 

 

 

Zwei Gründe sind dafür ausschlaggebend. Zum einen gibt es in Österreich eine steigende Anzahl an sehr kleinen Tierbeständen, und zum anderen entwickelt das innovative Ennser Unternehmen verstärkt Spezialprodukte. Um Kunden mit einem geringeren Bedarf, und mit Spezialitäten, beliefern zu können, wird vermehrt in handlichen Säcken abgefüllt.

Mitte 2018 wurde bei Fixkraft eine neue Absackanlage, sowie die erweiterte Mischanlage in Betrieb genommen. Das gesamte Investitionsvolumen betrug etwa 3 Mio €.

Neue Abfüllanlage
Auf der neuen Absackanlage können pro Stunde bis zu 10 to hochwertiger Futtermittel abgefüllt werden.
„Wir haben bei vielen Futtersorten eine stetig steigende Nachfrage nach Sackware. Es gibt eine große Anzahl kleiner Tierhalter, die nach Futtermitteln in hoher Qualität suchen. Über 10% der Legehennen werden in ganz kleinen Tierbeständen gehalten. Große Mengen an Säcken gehen an Pferdebetriebe und im Spätherbst zu den Jagden. Zudem brauchen landwirtschaftliche Betriebe spezielle Ergänzungsfutter, wie Mineralstoffe usw.“ stellt GF Bauinger fest.

Erfolgreiche Müslifutterproduktion
„Müslifutter“ wird bei Fixkraft seit vielen Jahren mit großem Erfolg hergestellt, dadurch hat das Unternehmen eine bedeutende Marktstellung besonders bei der Pferde- und Wildfütterung erreicht, die Marken „Elité“, „Hegestolz“ und „Kälberglück“ sind in Fachkreisen weitum bekannt und geschätzt.

 

Besuch LR Max Hiegelsberger Fixkraft 12 2018 kl
Foto: Stadträtin Enns Rita Sengseis-Spindler, LR Max Hiegelsberger und
GF Fixkraft-Futtermittel GmbH Rupert Bauinger besichtigen die
neue Strukturfutter- und Abfüllanlage im Fixkraft Werk Enns.

 

Erweiterung um die Strukturfutteranlage
Das Fixkraft Werk wurde im Sommer 2018 um eine spezielle Anlage für Strukturfutter erweitert. Diese ermöglicht es hochwertige strukturierte Faserstoffe aus Luzerne, Heu oder Stroh zu einem hohen Anteile homogen in Müslis einzumischen. Die große technische Herausforderung liegt in der Beförderung der sehr sperrigen Rohstoffe während des Produktionsprozesses. Mit viel Pioniergeist haben die Fixkraft-Techniker, gemeinsam mit den Maschinenproduzent, einen Prototyp entwickelt, der alle Aufgaben löste und Innovationen möglich machte.

Auswirkung auf Produkte
Faserstoffe haben in der modernen Nutztierfütterung einen zunehmenden Stellenwert: obwohl sie einen nicht allzu hohen Nährwert haben, spielen sie für die Tiergesundheit eine wichtige Rolle. Bei vielen Tieren führt ein Mangel an Fasern zu Unwohlsein und Nervosität, bei anderen kommt es zu schlechterer Verdauung und bei Pferden kann es bis zu Koliken führen.

Dennoch verhalten sich in Gesundheitsfragen viele Tierarten ähnlich wie der Mensch: sie selektieren die nahr- und schmackhaften Futterteile heraus und umgehen die Aufnahme von weniger attraktiven Bestandteilen. Mit den neuen Produkten wird das Selektieren weitgehend verhindert. Vorteile beim Pferdefutter Fixkraft hat in dieser Sparte bereits eine sehr gute Marktstellung mit über 30 % Marktanteil in Österreich. Die Tendenz geht zu Futter, mit einem möglichst geringen Stärkegehalt, dafür aber mit mehr Faserstoffen. Oftmals benötigen Pferde auf Grund mangelnder Bewegung weniger Energie, aber trotzdem sollen sie satt werden. Die neu entwickelten Fasermüsli sind auf diesen Nährstoffbedarf noch besser abgestimmt. Da dieser Trend auch in den Nachbarländern festzustellen ist, kümmert sich Fixkraft künftig noch mehr um diese Märkte.

Wildfutter
Um das Wild gut über den Winter zu bringen ist in vielen Gebieten mit wenig natürlicher Äsung und bei geschlossenen Schneedecken eine Beifütterung erforderlich. Die Fütterung der Wildbestände kräftigt nicht nur die Tier, sie ist das sinnvollste Mittel um Verbissschäden gering zu halten. Die Jäger verbringen viel Zeit um die im Wald gelegenen überdachten Futterstellen zu befüllen. In manchen Gebieten wird das noch immer mit Mischungen von Getreide gemacht, dies führt jedoch oft zu Pansenübersäuerungen, Unwohlsein und Verbiss im Jungwald sind die Folge. Die neuen Futtersorten beugen sehr erfolgreich vor.

Innovatives Kälberfutter
Mit der „Fixkraft Kälber TMR“ wurde ein völlig neues Produkt entwickelt, mit dem die Kälber möglichst schnell einen funktionierenden Pansen ausbilden und sich dadurch sehr früh bestens entwickeln. Durch die Faserstoffe können sich die Tiere nicht überfressen. Das Ergebnis: ein gutes Wachstum bei bester Gesundheit.

„Die neuen Futtersorten wurden unter anderem sehr erfolgreich auf der Messe Eurotier in Hannover im November 2018 präsentiert. In kürzester Zeit durften wir uns über viele neue zufriedene Kunden freuen“, berichtet GF Rupert Bauinger.

 

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