Wiesbaden – Der Wiesbadener Reit- und Fahr-Club (WRFC) ist ungewöhnlich – und genau das bleibt er auch. So wurde es in der vergangenen Woche bei der turnusmäßigen Neuwahl des Vorstands und der Klausurtagung besprochen.

 

Der WRFC ist ungewöhnlich, weil er auf rein ehrenamtlicher Basis jedes Jahr ein internationales Turnier in vier Disziplinen veranstaltet – das ist einzigartig. Der WRFC ist auch ungewöhnlich, weil er trotz seiner spitzensportlichen Ausrichtung niemals den Freizeit- und Breitensport vergisst – am zweiten Oktobersonntag hatte er gerade zu seinem zwölften Sternritt geladen. Und der WRFC ist ungewöhnlich, weil sein Vorstand aus zehn Personen besteht – das sind mehr als bei allen anderen bekannten Vereinen. Genau diese zehn Personen wurden jetzt von ihren Mitgliedern bei der Neuwahl des Vorstands in ihrem Amt bestätigt. Die Präsidentin des WRFC, Kristina Dyckerhoff, und der Vize-Präsident, Dr. Hanns-Dietrich Rahn, erhielten sogar 100 Prozent der Stimmen von den anwesenden Mitgliedern.

„Ich bin sehr zufrieden“, freut sich Kristina Dyckerhoff, die 1992 die Präsidentschaft des WRFC übernahm. „Dieser Vorstand arbeitet als Dreamteam zusammen und der ganze Vorstand ist geblieben. Das bedeutet für mich natürlich eine tolle Bestätigung unserer Arbeit, aber es bedeutet auch, dass unsere Arbeit kontinuierlich weitergehen kann.“

Der WRFC-Vorstand wurde komplett im Amt bestätigt – v.l. Gerhard Obermayer, Albert Schäfer,
Maike Russe, Joachim Weiß, Kristina Dyckerhoff, Hanns-Dietrich Rahn, Isabelle Kettner,
Ulrich Schneider, Sabine Godawa, Jochen Kettner –
Foto: Oliver Neuhof

Wenige Tage nach der Vorstandswahl trafen sich die ’neuen alten‘ Vorstandsmitglieder bereits zur Klausurtagung. „Wir haben für 2020 alles abgeklopft“, berichtet Dyckerhoff. „Wir machen im Grunde genau so weiter wie die vergangenen Jahre, die sehr erfolgreich waren.“ Eine kleine Änderung im Zeitplan wird es wegen der Olympischen Spiele im kommenden Jahr in Tokio geben. Durch den Zeitpunkt der Olympischen Spiele haben sich einige Turniere verschoben, so auch das CHIO Aachen, das 2020 erstmals direkt nach dem Longines PfingstTurnier Wiesbaden stattfinden wird. „Damit wir den Spitzen-Dressurreitern trotzdem die Chance geben, bei uns an den Start zu gehen, werden wir den Preis der Landeshauptstadt Wiesbaden, den Grand Prix Special, schon am Samstag austragen und die Qualifikation dafür am Freitag.“ Das sei die einzige bisher geplante Änderung, so die WRFC-Präsidentin.

Das ‚Dreamteam‘ des WRFC ist bestätigt und hat die Ärmel hoch gekrempelt – das Longines PfingstTurnier Wiesbaden vom 29. Mai bis 1. Juni 2020 kann kommen.

Weitere Infos gibt es unter www.wrfc.de

Quelle: Pressemitteilung.