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noeps equiva sepEiner der heißesten Cups der aktuellen Saison ging am 24.9. am Wasserberg (Bischofstetten) zu Ende. Wie Svenja Bahr sich den nagelneuen Sieger-Sattel holte...

 

 

 

 

9 Paare gingen im finalen Parcours von Hubert Kuttelwascher an den Start: 9 Hindernisse zu 11 Sprüngen – 120 cm hoch – mit dreifacher Kombination in der Parcoursmitte und einer langen geraden Folge Oxer auf Steil als Zielgerade. Als Svenja Bahr und Copilot den Bewerb mit einer fehlerfreien Runde eröffneten, ahnte noch niemand, dass dies der Beginn eines großen Triumphes sein sollte. Am Ende waren es 6 Paare, die sich mit einer 0-Fehler Runde fürs Stechen qualifizierten. Als nächstes hieß es abwarten.

Das Stechen sollte im Anschluss an die offenen Abteilungen stattfinden – eine lange Pause für die Finalisten. Es galt die Pferde warm und aufmerksam zu halten ohne sie zu stark zu ermüden. Nach knapp 50 Minuten war es schließlich so weit: 6 Hindernisse zu 7 Sprüngen standen auf 300 m Strecke zwischen den Finalisten und dem Ziel. Gemäß der Startreihenfolge lag es auch hier an Svenja Bahr als erste in die Bahn zu kommen. Die Reiterin vom Reit- und Fahrverein Schwarzatalhof brillierte hier mit einer fehlerfreien Runde in schnellen 38,41 s. Kein darauffolgendes Paar konnte diese Leistung toppen. Sandra Reiss blieb ebenfalls fehlerfrei, war aber langsamer und wurde somit 2. Für Herbert Paintner bedeutete ein Abwurf an einem orange-weißen Steilsprung Rang 3. Am selben Sprung mussten die Vorrunden-Siegerinnen Anna Pfoser (Rang 4) und Andrea Schuhmann (Rang 6) Verweigerungen hinnehmen. Andreas Grögl wurde 5.

 

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V.l.n.r.: Die Top 3 Herbert Paintner, Sandra Reiss und Siegerin Svenja Bahr auf ihren Pferden,
davor Sponsor Günter Keglovits und NOEPS Präsident Gerold Dautzenberg. © NOEPS

 

Damit war das Finale des ERREPLUS Amateurcups 2017 eine Heldengeschichte: Svenja Bahr hatte sich in den Vorrunden unauffällig, beinahe als Außenseiterin, präsentiert. In Lassee Rang 28, in Etsdorf verzichtet und in Margarethen nicht am Start. Umso mehr strahlte sie als sie schließlich bei der Siegerehrung den Sattel von Sponsor Günter Keglovits und die Glückwünsche des Verbandes von Präsident Gerold Dautzenberg entgegennahm. Svenja Bahr und ihr Copilot hatten die Nerven bewahrt und somit alle Favoriten hinter sich gelassen! Sandra Reiss freute sich über ein Gamaschenset, für Herbert Paintners Pferd gab es ein Zaumzeug, Anna Pfoser erhielt ein Vorderzeug und Andreas Grögl einen Sattelgurt. Ob der ERREPLUS Amateurcup in dieser Form in der folgenden Saison fortgesetzt wird, wurde noch nicht bekannt gegeben.

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